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1995

Aus Tipperary (Irland) besucht uns uns das Akkordeon-Orchester von Danny Ryan. Neben einem gemeinsamen Matinee-Konzert spielt das Orchester noch auf dem Straßenfest in Beutelsbach. Im Stiftskeller gibt es einen Empfang und einen Unterhaltungsabend.

Die Ära der Electronien ist zu Ende: nach dem Kauf von zwei Keyboards werden sie ausgemustert. Vorbei ist damit die Zeit des „ewigen Nachstimmens”.

Die Spieler besuchen in Stuttgart das neue Musical „Miss Saigon”.

1996

Mit dem Musikgarten gibt es das erste musikalische Angebot für Kinder ab 18 Monaten. Der Erfolg übertrifft alle Erwartungen. Zuvor ist jedoch viel „Überzeugungsarbeit” in den eigenen Reihen notwendig, da doch einige Verantwortliche skeptisch sind.

Das Orchester ist auf Gegenbesuch in Tipperary (Irland) - die erste (und bisher einzige) Flugreise der Vereinsgeschichte. Als Gast des dortigen Orchesters von Danny Ryan gestaltet es ein Kirchenkonzert, ein Musikschulkonzert und einen Unterhaltungsabend. Auch für Sightseeing bleibt noch genügend Zeit. Die Mitarbeiter der Fluglinie gehen nicht gerade schonend mit unseren Instrumenten um: beim Ausladen werden diese schon einmal geworfen. Trotzdem musste nur ein Instrument repariert werden (gelösten Stimmstock wieder anschrauben).

In Irland ist auch manches etwas ungewohnt: die Lokale schließen um 23 Uhr und im Hotel gibt es zu später Stunde „Irish Coffee". Und nach dem Kirchenkonzert werden wir, rund um den Altar, mit Tee und Gebäck bewirtet. Beim Irischen Abend erinnern wir uns nochmals an die Ereignisse - bei einer guten Flasche Guinness.

Der Ausschuss besucht in Hamburg das Musical „Das Phantom der Oper” und anschließend St. Pauli.

Das Weinfest kehrt mit der 31. Auflage zurück in die Jahnhalle. Es wird zwar ein finanzieller Misserfolg, aber wegen des deutlich geringeren Aufwands bleibt es für die Zukunft bei diesem Wechsel.

1997

Die Mannschaft des HOE gewinnt das Indiaka-Turnier.

Zum drittenmal findet das Tischtennisturnier statt. Versehentlich werden dabei einige der vorgesehenen Preise bereits in der Vesperpause gegessen.

Die Vereinsjugend besucht die Bavaria Filmstudios in München.

1998

Das Mineral-Hallen-Freibad besteht 25 Jahre. Bei der Feier spielen wir direkt am Beckenrand - bei 32°C und „gefühlten 100%” Luftfeuchtigkeit.

Beim Bacchusfest machen wir „Straßenrand-Musik” und sammeln für einen „guten Zweck” (für uns). Unvergessen bleibt das spontane „Rollschuh-Ballett", das wir musikalisch begleiten dürfen.

Besuch aus den USA: Stanley Darrow, Leiter des Westmont Philharmonia Accordion Orchestras, überrascht uns in der Probe und gibt anschließend im „Fuhrmann” Kostproben seines Könnens.

Der Südwestrundfunk (SWR) macht Fernsehaufnahmen für seine neue Sendereihe „Abendmelodie”. In praller Mittagshitze werden von der „HOE-Urlaubsbesetzung” vor der Remstalkellerei die „Schwäbischen Skizzen” von Hans Rauch eingespielt. Die Sendung wird 3 Monate später im Dritten Fernsehprogramm ausgestrahlt.

1999

Im Foyer des Prediger machen wir beim Schwäbisch Gmünder Akkordeonpreis zur Entspannung Volksmusik - zum Erstaunen der Spieler anderer Orchester.

Bei der Sendung „Lokalmatador” des ehemaligen RMB (Rems-Murr-Bürgerradio, heute: Energy) belegt unser Team im Wettbewerb den 1. Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 1000 DM, einem Besuch im Studio und einem Fass Bier. Das Preisgeld wird danach unter allen teilnehmenden Vereinen geteilt, das Fass Bier allerdings verbleibt beim HOE.

Im Musikgarten sind es jetzt 7 Gruppen.

2000

Stanley Darrow ist zum zweitenmal in Endersbach. Zusammen mit seiner Partnerin Joanne Arnold tritt er als Ehrengast beim Familiennachmittag im katholischen Gemeindehaus auf.

Bei der Maiwanderung nach Büchenbronn zum Maihock des Ebersbacher Akkordeon-Orchesters sind die ganzen Auswirkungen des Orkans „Lothar” zu sehen - überall liegen umgestürzte Bäume im Weg, auch auf dem Parkplatz am Goldboden, wo kaum noch Autos abgestellt werden können.

Der Ausflug führt, bei leider nicht sehr schönem Wetter, in den Schwarzwald. Am Mummelsee ist vor lauter Nebel kein Wasser zu sehen. Unvergessen allerdings die originelle „Schnaps-Tankstelle” (soviel man wollte und konnte), der Zwischenstopp in Michelbach mit Sektempfang im Wohnzimmer bereits am frühen Morgen und das Riesenstück Schwarzwälder Kirschtorte zum Abschluss.

Das HOE ist Veranstalter des Indiaka-Turniers. Kurzfristig gibt es „flambierte Schweinesteaks” - das Fett hat Feuer gefangen, kann aber umgehend gelöscht werden.

Beim Weinfest wird erstmalig ein Abend als Tanzveranstaltung durchgeführt.

Harmonika-Orchester, Musikverein und Gesangverein Liederkranz unterstützen sich ab sofort bei Konzerten gegenseitig im Service, damit sich der jeweilige Veranstalter auf das musikalische Programm konzentrieren kann.

2001

Die Mitgliederversammlung beschließt eine neue Satzung und der Jahresbeitrag und alle Gebühren werden auf Euro umgestellt. Die Berechnung erfolgt „centgenau”.

Die Kontakte zum Harmonika-Orchester Michelbach führen zu einem gemeinsamen Konzert in der Wiesentalhalle in Michelbach. Während der Hauptprobe testen die mitgereisten Fans im Dorfmuseum den Most.

Der Musigarten feiert sein 5jähriges Bestehen mit einer österlichen Wanderung zu Rolfs Gärtle; dort werden Ostereier gesucht.

Kurzfristig wurde die Teilnahme am Internationalen Akkordeon-Festival in Innsbruck beschlossen. Das über Innsbruck Tourismus gebuchte Quartier in Rinn erweist sich nicht gerade als „first class". Auf der Fahrt von Innsbruck hinauf nach Rinn muss der Fahrer einen Halt einlegen, damit beim etwas „altersschwachen” Bus der Motor nicht überhitzt wird. Die Hauptprobe findet im Schulhaus von Rinn statt - morgens früh um 7 Uhr.

Das Straßenfest steht unter keinem guten Stern: die Marktschreier nach Hamburger Vorbild sind kein Erfolg (sie schreien sich meist nur gegenseitig an) und am Sonntag-morgen müssen 2 Schubkarren voll Glasscherben aus dem Festgelände entfernt werden.

Die Festhelfer werden zum Brunch ins evangelische Gemeindehaus eingeladen.

Beim Jahreskonzert haben die HOE-Kids Premiere.

2002

Das Evangelische Gemeindehaus platzt beim Familiennachmittag aus allen Nähten; im ganzen Haus ist kein Stuhl mehr aufzutreiben und einige Besucher bekommen nur noch Stehplätze oder sitzen auf der Fensterbank.

Das EDV-Zeitalter ist angebrochen: das HOE ist ab sofort im Internet präsent („HOE online”) und Mitgliederverwaltung sowie Buchführung werden auf EDV umgestellt.

Fünf verdiente Mitglieder werden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Arno Beyer, Joachim Endress, Albert Rühle, Hans Schwegler und Dieter Wiedenmann.

2003

Das Michelbacher Harmonika-Orchester stattet uns einen Gegenbesuch ab und beide Orchester konzertieren in der Jahnhalle. Vor dem Programm werden die Gäste im Nebensaal mit Kaffee und Kuchen empfangen. Im Anschluss an das Konzert wird noch kräftig gefeiert, so dass der Abschied immer weiter hinausgezögert wird und trotzdem schwer fällt.

Bei der 725-Jahr-Feier von Endersbach übernimmt das 1. Orchester den musikalischen Auftakt. Später werden Stationen aus der Endersbacher Geschichte in Szene gesetzt. Bei der „Industrialisierung” sind verschiedene Mitglieder als Darsteller beteiligt; Albrecht Rühle spielt den „Käppeles-David”, ein Endersbacher Original und bereitet sich einige Wochen lang auf diese Rolle vor (u. a. fallen in dieser Zeit Friseurbesuche aus).

Beim Ausflug ins Elsass kennt der Busfahrer die Strecke leider nicht allzu gut; die Abfahrt zur Bootstour durch Straßburg wird gerade noch so erreicht.

Der Süddeutsche Rundfunk macht für seine Sendung „Morgenläuten” Aufnahmen in der Jahnhalle. Gottseidank ist das gerade zu dieser Zeit durchziehende Gewitter später auf den Aufnahmen nicht zu hören.

Das Indiaka-Turnier bringt uns die „Rote Laterne” ein - den extra für den letzten Platz geschaffenen Wanderpokal.

Der Musikgarten wird um ein Angebot für die Allerjüngsten (6 - 18 Monate) erweitert. Anstelle der ungeliebten offiziellen Bezeichnung „Baby-Musikgarten” gibt es nun einen Musikgarten „Stufe 0”.

2004

In Lyss (Schweiz) nehmen wir am 14. Eidgenössischen Harmonika- und Akkordeon-Musikfest teil. Trotz der Note „vorzüglich” schreibt man uns in die Kritik: „Man merkte, dass das Pflichtstück (Anmerkung: „Aranot” von Ruedi Marty) eine Pflicht war”. Bei der Preisverteilung ist unser Dirigent der einzige, der keinen Fahnenträger an seiner Seite hat.

Auch das Rahmenprogramm passt: eine Führung durch die Käserei in Inns (mit Verkostung, incl. Wein und Brot) und ein großer Unterhaltungsabend in der Lyssbachhalle. Leider wird aber die ganze Reise durch die schlechte Laune des Busfahrers etwas getrübt.

Neues beim Straßenfest: wir nehmen erstmals mit einem Fischstand teil.

Ein neues Konzept für das Weinfest muss her: der Samstagabend soll wieder wie früher mit Programm sein. Den Anfang macht Christof Altmann mit seinem Programm „Warom ons wohl dr´ Wei´ so schmeckt”.

Beim Konzert in der Jahnhalle wird ein „Mehrfach-Jubiläum” gefeiert: das Harmonika-Orchester ist jetzt 70 Jahre alt, Edmund Holzwarth bereits 30 Jahre Dirigent in Endersbach und die „Fidelen Oldies” gibt es auch schon wieder 10 Jahre. Unter den Gästen sind die ehemaligen Dirigenten Theo Joos und Eugen Hohnecker.

Die HOE-Homepage wird zum erstenmal komplett überarbeitet und das Layout geändert.

2005

Die Fidelen Oldies beschaffen sich T-Shirts mit Werbeaufdruck - vorn HOE und hinten Weinstadt. Diese werden sofort beim Jubiläum 50 Jahre Landfrauen Schnait und später noch beim Straßenfest getragen. Bei diesem Straßenfest wird auch das Angebot Schnitzel durch Krustenbraten ersetzt.

Per Fahrrad besuchen wir unsere Ebersbacher Freunde beim Maihock in Büchenbronn.

Die Endersbacher Geschäfte laden zum „Mondschein-Shopping” ein. Vor der Blumen-Boutique Rehbein servieren wir Erdbeerbowle, Holunderblüten-Cocktail und Sekt; dazu gibt es frische Waffeln mit Erdbeeren und Sahne.

Zur Lagerung unserer Festutensilien finden wir eine ungewöhnliche Lösung: einen Übersee-Container mit eingebauten Regalen. Der Schuppen hat ausgedient; was nicht umgezogen wird, wird entsorgt: ein ganzer Container voll.

Zwei gemeinsame Konzerte mit dem Akkordeon-Orchester Ebersbach: eine Matinee in der Endersbacher Jahnhalle und ein Kirchenkonzert in der Herz-Jesu-Kirche in Ebersbach.

Der Ausschuss begibt sich aufs Wasser und schippert mit dem „Neckar-Käpt´n” den Neckar abwärts, begleitet von guter Musik (Jörg Langer, Akkordeon), aber müdem Service. Nur gut, dass es zu sehr später Stunde im Rössle-Biergarten noch einen Wurstsalat gibt.

Unter dem Motto „Kids, Comedy and Concert” laden wir zum Familiennachmittag in die Jahnhalle ein.

2006

Unsere Jugendlichen verbringen einen Tag im Freizeitpark Tripsdrill und geben dort ein Platzkonzert. Für den Transport der Instrumente können wir den „Vereinsbus” des BdS Weinstadt benutzen. Pech nur, dass der Fahrer auf der Heimfahrt geblitzt wird: 15 Euro Verwarnungsgeld.

Beim Weinfest treten erstmals die „Schoofseggl” auf und haben mit ihrer Mischung aus Musik (Akkordeon!) und Comedy das Publikum schnell auf ihrer Seite. Ein Event, von dem man noch längere Zeit spricht.

Die Familienwanderung führt durch das wildromantische Strümpfelbachtal. Während der Wanderung gießt es in Strömen und keiner bleibt trocken - trotz Regenbekleidung und Schirm. Völlig durchnässt treffen wir zur Rast im „Edelmannshof” ein.

Der Musikgarten ist jetzt 10 Jahre alt. Dies wird mit einem Kinder-Mitmach-Konzert mit dem Liedermacher Wolfgang Hering im Evangelischen Gemeindehaus Endersbach gefeiert.

Durch den Einbau einer Trennwand in einen Raum des Vereinsheims wird die Unterrichtskapazität erhöht. Die Kosten teilen sich der Musikverein und das Harmonika-Orchester.

2007

Adolf Müller wird bei der Mitgliederversammlung als Leiter der „Fidelen Oldies” verabschiedet.

Innsbruck ist wieder eine Reise wert: beim „World Music Festival” verbringt das Orchester bei bestem Wetter vier herrliche Tage in Fulpmes im Stubaital. Bei der Wanderung muss das Ziel wegen Neuschnee geändert werden. Nach dem „Abend der Nationen” gibt es bei der Heimfahrt mit dem „Nightliner”-Bus Unstimmigkeiten mit dem Fahrer: trotz vorhandener Fahrkarten erhebt er nochmals den Fahrpreis. Nach einer Beschwede bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben bekommen wir allerdings den zuviel gezahlten Betrag zurückerstattet.

HOE-Kids und Jugendensemble treten beim Jugendkonzert erstmals in ihren neuen Vereins-T-Shirts auf.

Beim Straßenfest fällt die geplante „Ü30-Party” aus; das entsprechende Publikum fehlt.

Beim Weinfest-Krämermarkt betreiben wir einen Fischstand mit Lachsbaguette und Heringsbrötchen.

In einer Orchesterprobe schlagen Funken aus dem Keyboard-Verstärker: Kurzschluss.

2008

Das Jahr verläuft ruhig – zumindest was die Veranstaltungen anbelangt. Es wird kein Konzert veranstaltet und das Endersbacher Straßenfest wird mangels Teilnehmern und wegen Terminproblemen abgesagt.

An den Grundschulen in Endersbach und Beutelsbach beginnen wir mit Akkordeon-AGs; ein verirrter Hamster verursacht einen Schaden am Rucksack eines der dafür angemieteten Instrumente.

Beim Weinfest sorgen zum zweiten Mal die „Schoofseggl” für beste Stimmung.

Die herbstliche Wanderung führt bei bestem Wetter durch bekannte Stuttgarter Naherholungsgebiete: den Birkenkopf („Monte Scherbellino”), das Bärenschlössle und den Katzenbacher Hof.

Zum zweitenmal wird die Homepage komplett überarbeitet.

2009

Das Jahr steht ganz im Zeichen des 75jährigen Bestehens, das mit zwei viel beachteten Veranstaltungen in der Jahnhalle begangen wird: einem Jubiläumskonzert im Frühjahr und im Herbst dem Jubiläumsfest mit einem ökumenischen Gottesdienst, den man so schnell nicht vergisst.

Ganz andere Hörerlebnisse für Besucher und Spieler bringt dagegen der Auftritt mit „baroque & tango” im Freien beim „Schlosszauber” im Garten des Großheppacher Schlosses.

Einige unserer jüngsten Akkordeon-Schülerinnen nehmen in Rudersberg zum erstenmal an einem Wettbewerb teil und erreichen durchweg sehr gute Erfolge.

Das „Müllergassafeschd” löst nach 32 Jahren das Endersbacher Straßenfest ab. Immer weniger mitwirkende Gruppierungen zwingen zu diesem Schritt.

Die Sorge um die Zukunft des Vereinsheims beschäftigt Vorstand und Ausschuss und das HOE-Catering-Team stellt bei zwei Einsätzen seine Leistungsfähigkeit unter Beweis.

Doch auch die Freizeit kommt nicht zu kurz: die „Fidelen Oldies” unternehmen einen Ausflug in die Fränkische Schweiz und das 1. Orchester besucht das Plüderhäuser Theaterbrettle.

2010

Gleich zu Jahresbeginn organisieren wir im Evangelischen Gemeindehaus für den DHV-Bezirk Staufen den Lehrgang „Gehobenes Orchesterspiel” mit Johannes Baumann.

Das „World Music Festival” in Innsbruck ist wieder Ziel für viele Akkordeon-Orchester ... und wir sind dabei. Leider zeigt sich das Wetter als sehr regnerisch, was aber der Stimmung keinen Abbruch tut.

Dagegen meint es das Wetter beim Weinfest gut mit uns. Für das kabarettistische Samstagabend-Programm sorgen zwei Allgäuer: die „Königlich privilegierte Waschhausvereinigung”.

Mit neuen Eindrücken und einem gefüllten Weinkorb kehren die „Fidelen Oldies” vom Hobby-Orgler-Treffen aus Kirchheim am Neckar zurück und das 1. Orchester spielt beim Oktoberfest im Kreuz-Saal in Michelbach sowie beim Herbstabend des Schwäbischen Albvereins.

Beim Kirchenkonzert in der Evangelischen Kirche in Endersbach treten die „Tastenflitzer” erstmals in einer Kirche auf. Nach dem Konzert gibt es für Spieler und Gäste im Kirchgarten Lebkuchen und Punsch - von Pfarrer Liebau selbst serviert. Bei den Spenden werden Euros, ein Cent und ein Einkaufswagen-Chip gezählt.

Neue Notenmappen werden angeschafft.

2011

Das Jahr geht als „Freud- und Leid”-Jahr in die Vereinsgeschichte ein: eine Hochzeit, zwei Goldene Hochzeiten und 15 „runde” Geburtstage stehen im Terminkalender, von fünf Beerdigungen werden die Spieler überrascht.

Zwei erfolgreiche Konzerte sind zu verzeichnen: das Benefiz-Konzert in St. Andreas bringt über 1.100 Euro zugunsten der neuen Orgel und beim Herbstkonzert in der Jahnhalle machen wir wieder viel Werbung für uns und das Akkordeon. Jedoch muss ein Musikkamerad nach einem Schwächeanfall von einer zufällig anwesenden Arztin versorgt werden. Im Foyer zeigt eine Ausstellung mit Arbeiten von Schülern der Reinhold-Nägele-Realschule das Akkordeon von einer anderen künstlerischen Seite.

Das von Laiendarstellern aufgeführte historische Schauspiel „Der Meistertrunk” ist der Höhepunkt des Ausflugs nach Rothenburg.

Während des „Müllergassa-Feschds” feiert der Musikgarten sein 15-jähriges Bestehen. Die Aufführungen der Kleinsten unter freiem Himmel fallen aber - ebenso wie die der Tastenflitzer - teilweise ins Wasser: exakt zur Auftrittszeit öffnet der Himmel seine Pforten.

Die Jugend sieht man als Teilnehmer beim Wertungsspiel in Mietingen ebenso wie beim Bowling im „Dream Bowl” in Fellbach.

Die Zahl der Akkordeon-Schüler erreicht den höchsten Stand seit Jahren

2012

Der Vereinsausflug führt nach Schwäbisch Hall und ins Freilandmuseum Wackershofen.

Jörg Beirer ist Gast beim Weinfest und hat mit seiner Mischung aus Musik, Comedy und „Schwäbischer Gosch” sehr schnell die Zuhörer auf seiner Seite - und nicht nur wegen der „Duplo”.

An der Silcherschule in Endersbach starten wir im Rahmen der Ganztagesbetreuung mit einer Melodica-AG.

Fernab von jeder Auftrittsverpflichtung treffen sich Mitglieder der Harmonika-Orchester Michelbach und Endersbach im Badischen und verbringen einen gelungenen Tag zwischen Essen und Musik.

Wir kommen wieder einmal im Rundfunk, wissen allerdings nichts davon: der SWR hat uns nicht wie üblich informiert.

2013

Zum siebten Mal nehmen wir am Akkordeon-Festival in Innsbruck teil. Die Fahrt dorthin führt über das Tannheimer Tal, wo sich bei einer Wanderung rund um den Vilsalpsee nur wenige HOEler durch ein „Sperrgebiet” am Weitergehen hindern lassen.

Der Aufenthalt hinterlässt diesmal zwiespältige Gefühle: der Messesaal 2 als Wettbewerbsort für unsere Oberstufe 1 erweist sich als nicht gerade ideal und konzerttauglich und auch der Aufenthalt im Hotel in Fulpmes verläuft nicht reibungslos: eine amerikanische Reisegruppe stört den Hotelbetrieb massiv. Die „Omnibusbar” muss die Hotelbar ersetzen, die viel zu früh schließt.

Begeisterung herrscht dagegen bei den Teilnehmern des erstmals stattfindenden „Orchestertreffens 60+” in Bad Kissingen. Die Mitwirkung im Landes-Senioren-Orchester Baden-Württemberg unter der Leitung von Adolf Götz hinterlässt ebenso bleibende Eindrücke wie der Ensemble-Auftritt im Kurtheater. Die örtliche Presse berichtet ausführlich über das Ereignis, jedoch sind die Zeitungen schnell ausverkauft. Wir können uns nur informieren, weil uns ein freundlicher Gastwirt sein Exemplar schenkt.

Mit einer Stunde „Akkordeon in der Kirche” begrüßen wir musikalisch unsere beiden neuen Endersbacher Pfarrer Thomas Rapp und Peter Palm. Beim Programm wirkt auch unser Jugend-Orchester „Tastenflitzer” mit, das ab sofort nicht mehr projektbezogen, sondern regelmäßig wöchentlich probt.

Das Sommerfest am Vereinsheim wird ein Erfolg. Das Konzept des kleinen, familiären Miteinanders geht auf.

Die Umstellung der Lastschriften auf das neue SEPA-Verfahren gelingt relativ reibungslos - trotz einiger Probleme.

Zum Jahresabschluss besuchen die Orchesterspieler eine Aufführung des Ensembles des ehemaligen Theaters an der Linde in Strümpfelbach: „Hailix Nächtle”,

2014

Mit einem festlichen Konzert in der Jahnhalle begehen wir unser 80-jähriges Bestehen. Ehrengäste sind der Komponist Adolf Götz und der DHV-Präsident Jochen Haußmann, der Edmund Holzwarth für sein 40-jähriges Wirken als Dirigent auszeichnet.

Das Erste Orchester umrahmt bei strahlendem Sonnenschein den „Gottesdienst im Grünen” an der Endersbacher Kelter.

Der Ausflug führt diesmal nach Augsburg. Neben einer Stadtführung mit Besichtigung der Fuggerei steht die „Augsburger Puppenkiste” auf dem Programm: zuerst der Besuch des Museums mit vielen Figuren vergangener Aufführungen und danach die Vorstellung der „Kleinen Hexe” von Otfried Preußler.

Beim Weinfest ist „Musik und Tanz” angesagt - von der eigenen Bewegung zur Musik von Entertainer Wolfgang Sprich bis zu den Aufführungen der professionellen Tanzpaare des TSC Astoria Stuttgart.

Die Michelbacher Musikerkollegen statten uns in Endersbach einen Gegenbesuch ab - ganz ohne Akkordeon. Stattdessen gibt es Kultur in kleinen Häppchen (Heimatmuseum, Stiftskirche und Atelier Prof. Nuss) und eine fröhliche Feier in der Hütte des Obstbauvereins Endersbach.

Unsere Jugendlichen werfen einen Blick hinter die Kulissen des Landesflughafens Stuttgart.

Die Homepage wird in weiten Teilen überarbeitet und für die Bedienung mittels Touch-Screen auf Smartphones und Tablets eingerichtet.

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© 2018 HOE • Autoren: Jörg und Martin • Alle Rechte vorbehalten • Stand: 3. August 2016