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Name, Sitz und Zweck

§ 1
Der Verein wurde am 14. Juni 1934 als Harmonikaclub gegründet. Seit dem 10. Januar 1959 führt er den Namen „Harmonika-Orchester”.
§ 2
Zweck des Vereins ist die Pflege, Ausbreitung und Veredelung des Harmonikaspiels und der Volksmusik sowie der geselligen Unterhaltung. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

Mitgliedschaft

§ 3
a) Aufgenommen werden kann jede unbescholtene Person. Der Antrag auf Zulassung als Mitglied ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über den Antrag entscheidet der Ausschuß, gegen dessen ablehnenden Bescheid ist Berufung an die Mitgliederversammlung möglich.
b) Wer aktiv aufgenommen werden will, hat sich einer Probe durch den Dirigenten zu unterziehen. Derselbe ist auch verpflichtet, um den weiteren Ausbildungsstand besorgt zu sein.
§ 4
Der Verein besteht aus
a) Aktiven Mitgliedern (nach vollendetem 17. Lebensjahr)
b) Jugendlichen
c) Passiven Mitgliedern
d) Ehrenmitgliedern
§ 5
Mitglieder, die sich um den Verein verdient gemacht haben, können vom Ausschuß zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
§ 6
Der Austritt ist nur zulässig auf 30.6. oder 31.12. eines Jahres mit einer Frist von mindestens vier Wochen. Der Austritt muß schriftlich beim Vorstand erklärt werden. Ausschluß eines Mitglieds erfolgt durch den Ausschuß mit Stimmenmehrheit, wenn das betreffende Mitglied Interessen, die Ehre oder das Ansehen des Vereins schädigt. Gegen die Entscheidung des Ausschusses ist Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Anspruch an das Vermögen des Vereins.
§ 7
Der Beitrag für aktive und passive Mitglieder sowie für Jugendliche wird von dem Ausschuß festgesetzt.

Rechte und Pflichten

§ 8
Jedes Mitglied verpflichtet sich, den vom Verein festgesetzten Beitrag zu bezahlen.
§ 9
a) Die aktiven Spieler verpflichten sich zum regelmäßigen Besuch der Musikprobe. Während derselben hat größte Ruhe und Ordnung zu herrschen und ist den Weisungen des Vorstandes und des Dirigenten Folge zu leisten. Auch wird größte Schonung des Vereinseigentums verlangt.
b) Die Noten des Vereins sind in Listen festgelegt, deren Fortführung dem Notenverwalter obliegt. Dieselben sind bei der jährlichen Hauptversammlung vorzulegen.
c) Instrumente und Noten, welche mutwilligerweise beschädigt werden, hat der Betreffende selbst instandsetzen zu lassen bzw. zu beschaffen.
§ 10
Jedem Mitglied wird bei seiner Hochzeit sowie ab dem 50. Geburtstag alle 10 Jahre gespielt.
§ 11
Die Leitung des Vereins erfolgt durch den Ausschuß, der auf zwei Jahre abwechslungsweise gewählt wird. Dieser besteht aus:
a) dem Vorstand
b) dem Stellvertreter
c) dem Schriftführer
d) dem Kassier
e) je angefangenen 10 Spielern 1 Beisitzer
f) je angefangenen 50 passiven Mitgliedern 1 Beisitzer
§ 12
Der Vorstand, im Verhinderungsfalle sein Stellvertreter, vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
§ 13
Der Vorstand und sein Stellvertreter sollen das 25. Lebensjahr vollendet und mindestens zwei Jahre dem Verein angehört haben.
§ 14
Der Schriftführer hat das Schriftwesen des Vereins, insbesondere die Protokolle der Mitgliederversammlungen und Ausschußsitzungen zu führen, die vom Schriftführer und Vorstand zu unterzeichnen sind.
§ 15
Der Kassier führt die Kassengeschäfte. Er hat laufend Aufzeichnungen über Einnahmen und Ausgaben des Vereinsvermögens nach den Grundsätzen kaufmännischer Buchführung zu machen. Auszahlungen über DM 20,- bedürfen der Gegenzeichnung des Vorstandes.
Anläßlich der Hauptversammlung hat er Rechnung über das vergangene Kalenderjahr, welches zugleich Geschäftsjahr ist, abzulegen. Diese Abrechnung ist vor der Vorlesung an die Mitgliederversammlung durch zwei Prüfer zu prüfen, welche nicht dem Ausschuß angehören dürfen. Diese haben über das Ergebnis der Prüfung bei der Hauptversammlung zu berichten.
§ 16
Die Hauptversammlung soll in den ersten drei Monaten eines Kalenderjahres stattfinden. Sie ist durch den Vorstand schriftlich einzuberufen und durch die Ortsrufanlage bekanntzugeben. Die Frist zur Einberufung beträgt acht Tage. Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens drei Tage vorher beim Vorstand einzureichen. Eine Mitgliederversammlung ist vom Vorstand binnen vier Wochen einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder dies unter Vorlage einer Tagesordnung schriftlich verlangt.
§ 17
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlußfähig. Die Abstimmungen und Wahlen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorstand. Stimmberechtigt sind die aktiven und passiven Mitglieder. In Fragen, die die jugendlichen Mitglieder des Vereins betreffen, haben die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen beratende Stimme.

Auflösung

§ 18
Die Auflösung des Vereins erfolgt, wenn die Mitgliederzahl weniger als sieben beträgt.
§ 19
Im Falle einer Auflösung soll das Vermögen des Vereins nicht unter die Mitglieder verteilt, sondern einem gemeinnützigen Zweck, vor allem der Pflege des Harmonikaspiels, zugewendet werden. Die die Auflösung beschließende Mitgliederversammlung hat über den Empfänger des zu verteilenden Vereinsvermögens Beschluß zu fassen.
§ 20
Vorstehende Satzung kann nur mit Zwei-Drittel-Mehrheit der erschienenen Mitglieder geändert werden.
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